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  • Kahlschlag am Hohen Wall ...... hier fielen etliche kerngesunde Bäume einer überzogenen Neuplanung zum Opfer!
  • Fachmännisch ist anders!Gravierende Schäden am Stamm und im Wurzelbereich von Eichen und anderen Arten durch unsachgemäße / laienhafte Sanierungsarbeiten am Roßmüllersweg in Wiesens
  • Sandhorst - SüdewegDemonstration der BIBA im März 2014 gegen die geplante Ansiedlung eines Supermarktes mit einem unverantwortlichen Eingriff in die Natur.
  • Baustelle GeorgswallSchwere Fehler bei der Bauausführung verursachen nachhaltige Schäden an dem alten Baumbestand!
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10 | 12 | 2018
 
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Rückblick [ März 2014 - Oktober 2015 ]

Nachdem die Baumabholzungen am Hohen Wall sowie die Bauarbeiten am Georgswall mit einhergehenden massiven Eingriffen in die Wurzelbereiche der Bäume oder auch die Planungen eines Supermarktes am Südeweg in Sandhorst viele Bürger wachgerüttelt haben, bildet sich am 13. März 2014 die Bürgerinitiative Baumschutz Aurich (BIBA) als überparteiliche Bürgerinitiative. Ziel: Erhalt der Bäume und der Kulturlandschaft in Aurich [ Gründungsvereinbarung ]. Die BIBA erklärt, nicht nur eine typische "Dagegen-Initiative" sein zu wollen. Anspruch: Aktives Einbringen, eine kostruktive und kreative Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung. Als Vorsitzende des Sprecherrstes wird Frau Dr. Brigitte Müller gewählt. [ Presseartklel: ON v. 22.03.14, OK v. 24.0214 ]

Erste öffentlichkeitswirksame Aktion vor der Gründungsversammlung: Protestierende Bürger versammeln sich Anfang März am Südeweg. Mit dem Anbringen von Plakaten und dem Versehen der Bäume mit Trauerflor drücken sie ihren Protest gegen einen geplanten Supermarkt dort aus. Befürchtung: Nachhaltige Beeinträchtigung des Sandhorter Waldes und des Stadtbildes.

Regelmäßige öffentliche Versammlungen der BIBA finden im Auricher Fair-Trade-Kaffee statt.

Mitte März veranstaltet der jetzige Inhaber des Edeka-Marktes an der Wiesenstraße, Herr Frank Bontjer, ein Grillfest, um für einen neuen Markt am Südeweg zu werben. Die BiBA nimmt Teil, hält dagegen und wirbt für ihre Position.

Es erfolgt die Kontaktaufnahme mit dem Naturschutzbund (NABU)  und der Bürgerinitiative für Landschafts- und Naturschutz (BILaNz), später mit der örtlichen Jägerschaft sowie mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Ziel: Vernetzung

Im Frühjahr 2014 führt die BIBA zusammen mit der BILaNz eine Radtour entlang der Trasse der geplanten Umgehungsstraße B210n durch und weist die Öffentlichkeit auf die zu erwartenden Eingriffe in Natur u. Landschaft hin.

Es folgen Gespräche der BIBA mit dem Landkreis, Herrn Puchert  und mit dem Bürgermeister der Stadt Aurich, Herrn Windhorst. Während es bei dem Gespräch mit dem Landkreis vornehmlich darum geht, die Chancen der Verhinderung eines Supermarktes auszuloten, beinhaltet das Gespräch mit dem Bürgermeister und seinen Mitarbeitern vorrangig den Baumschutz in der Stadt.

Frau Dr. Brigitte Müller gibt ihre Vorstandsarbeit im Laufe des Sommers 2014 aus familiären Gründen auf. Gunnar Ott tritt an ihre Stelle, bis im Herbst 2014 Uwe Barkowski federführend die Geschicke der BIBA übernimmt.

Im Frühjahr 2015 veranstaltet die BIBA eine Begehung im Industriegebiet Süd (Schirum). Stadtratsmitglied Hendrik Siebolds erläutert, welche Eingriffe bei Umsetzung im Planungsgebiet Schirum lll zu befürchten sind. Wiederum sollen Wallhecken entfernt werden. Insbesondere kritisiert wird die beabsichtigte teilweise Beseitigung der Kastanienallee, die den Fankeweg im hinteren Bereich, von der Bundesstraße aus gesehen, säumt.

Im Mai 2015 tagt die BiBA erstmalig im Familienzentrum in der Jahnstraße in Aurich. Die öffentlichen Treffen finden monatlich statt.

Erster Gast der BIBA im Familienzentrum ist Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Uwe Gerhardt, öffentlich bestellter und vereidigter Baumsachverständiger. Sein Fazit u. a.: Durch äußerliche mechanische Einwirkungen werden Bäume oft anfällig für Krankheiten und Pilzbefall, notwendige Baumfällungen sind oft die Folge.

Eine weitere Stadtbegehung in der Auricher Innenstadt erfolgt im Sommer 2015. Kritisch wird ein geplanter Neubau im Bereich des Julianenparks gesehen. Ein möglicher Neubau der Staatsanwaltschaft an der Julianenburger Straße lässt die Beseitigung von Bäumen, insbesondere der vorhandenen Kastanien, befürchten. Am Georgswall werden neu angepflanzte Bäume durch parkende Fahrzeuge beeinträchtigt.

Seit August 2015 lädt die BiBA zu ihren regelmäßigen Sonntagsspaziergängen ein. Ausgangspunkt ist jeweils der Südeweg in Sandhorst, Höhe Gärtnerei. Letzte Schwerpunkte: Nordmoorweg in Wälle wg. Schädigung von Bäumen durch maschinelles Mähen der Straßenseitenräume, Moorwald Plaggenburg wg. Renaturierung; diese als erforderliche Ersatzmaßnahmen nach dem Naturschutzgesetz.

Im Oktober 2015 referiert der gebürtige Borkumer (lebt seit Jahrzehnten in Sandhorst), ehemaliger Auricher Bürgermeister und Landtagsabgeordneter, Herr Wolfgang Ontijd, über die Geschichte des Sandhorster Waldes im Auricher Familienzentrum.


 
 


 
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Letzte Aktualisierung: 15.09.2015
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