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  • Kahlschlag am Hohen Wall ...... hier fielen etliche kerngesunde Bäume einer überzogenen Neuplanung zum Opfer!
  • Fachmännisch ist anders!Gravierende Schäden am Stamm und im Wurzelbereich von Eichen und anderen Arten durch unsachgemäße / laienhafte Sanierungsarbeiten am Roßmüllersweg in Wiesens
  • Sandhorst - SüdewegDemonstration der BIBA im März 2014 gegen die geplante Ansiedlung eines Supermarktes mit einem unverantwortlichen Eingriff in die Natur.
  • Baustelle GeorgswallSchwere Fehler bei der Bauausführung verursachen nachhaltige Schäden an dem alten Baumbestand!
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15 | 08 | 2018
 
» Südeweg | Sonntagsspaziergänge
 
 

Klares Bekenntnis gegen einen Supermarkt am Südeweg

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1. Sonntagsspaziergang

Unser erster Sonntagsspaziergang fand am 2. August 2015 statt. Ziel und Zweck war und ist, demonstrativ und natürlich friedlich auf unser Anliegen hinzuweisen. Der Ort Südeweg wurde gewählt, um auf einen beabsichtigten Bau eines Supermarktes am und in den Sandhorster Wald hinein aufmerksam zu machen. Durch Erweiterungen mit Discountern könnte hier ein neues kleines Gewerbegebiet entstehen. Bei herrlichstem Sonnenschein trafen sich ca. 20-25 Aktivisten, die gegen den geplanten Bau eines Supermarktes ein Zeichen setzen wollten. Ein spezielles Programm hatten wir für diesen Tag nicht vorgesehen, ein genauer Ablauf war nicht geplant, zumal wir erst einmal die Resonanz abwarten wollten. Gleichwohl hatten wir bunte und biologisch abbaubare Flatterbänder mitgebracht, um sie an Zweigen der von der Säge bedrohten Bäumen anzubringen. Diese Aktion machte allen Beteiligten viel Spaß und symbolisiert einen altgermanischen Baumkult.

Wir durchliefen wir das geplante Plangebiet, wobei deutlich wurde, um welch einen großen Eingriff es hier gehen würde - bei einer Umsetzung des Planes durch den Investor mit Vorkaufsrecht. Nachdem wir unseren Rundgang beendet hatten, trafen wir uns am Ausgangspunkt, einer kleinen Lichtung hinter der Gärtnerei Gerdes, wieder und ließen den 1. Sonntagsspaziergang bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ausklingen.


2. Sonntagsspaziergang

Zum zweiten Sonntagsspaziergang am 09.08.2015 kamen wieder ca. 15 Gegner eines Supermarktes am Südeweg zusammen, um dieses Mal an einer Schnitzeljagd teilzunehmen. Der Weg führte über den Südeweg hin zur Moltkebahn, durch den angrenzenden Wald ging es zum Panzergraben-Mahnmal und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wieder war dieser Tag eine rundum gelungene Aktion mit Zeichensetzung in Richtung Politik und Wirtschaft. Das Wetter spielte auch wieder mit und alle Beteiligten hatten richtig Spaß. Bei Kaffee und Kuchen wurde vereinbart, sich fortan regelmäßig Sonntags von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr zum Sonntagsspaziergang zu treffen.
 
  


3. Sonntagsspaziergang

Ausgangspunkt des 3. Sonntagsspaziergangs am 16.08.2015 war wie an den Sonntagen davor die Lichtung gleich hinter der Gärtnerei Gerdes am Südeweg. Aus aktuellem Anlass zog es uns dieses Mal direkt zur Moltkebahn, wo am Dienstag nach unserem Treffen 6 Bäume gefällt werden sollten. Vorweg, alle 6 Bäume schienen in der Tat vom Brandkrustenpilz befallen zu sein und stellten somit eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar. Trotz des Nieselregens hatten wieder so viele Baumschützer den Weg zum Südeweg gefunden. Jens, mich hat es sehr gefreut, Dich mit Familie begrüßen zu können (persönliche Anmerkung des Verfassers). Uwe Barkowski bedankte sich bei allen, die trotz des schlechten Wetters den Weg in den Sandhorster Wald gefunden hatte. Einige Aufnahmen vom Gang zur Moltkebahn mit den befallenen Bäumen hier. Anschließend gab es wieder Kaffee und Kuchen. Dieses Mal backte Gila Altmann diesen dankenswerterweise. So wurde der Verfasser dieses Artikels einmal entlastet …


Nachtrag zum Protokoll vom 3.Sonntagsspaziergang
(Ein Leserbrief zum Thema, der den Ostfriesischen Nachrichten (ON) und Ostfriesen Zeitung (OZ) zugesandt wurde):

BIBA kritisiert Informationspolitik der Stadt

Den 3. Sonntagsspaziergang nahm die Bürgerinitiative Baumschutz Aurich (BIBA) zum Anlass, um sich die sechs vom Brandkrustenpilz befallenden Bäume (ON 14.08.) anzuschauen, die gestern gefällt wurden. Dabei wurde selbst für den Laien offensichtliche Verletzungen im Wurzel- und Stammbereich der Bäume sichtbar, die als Eingangstor für den Pilzbefall in Betracht kommen.

So wurde in den 90er Jahren unerlaubter Weise eine Asphaltschicht aufgetragen, die möglicherweise zu Verletzungen im Wurzelbereich geführt haben. Ebenfalls waren alte Wunden sichtbar, die nicht sachgemäß verschlossen wurden.
„Auch wenn diese sechs Bäume laut Gutachten nicht zu retten sind, so fragen wir uns dennoch, ob und in welcher Form ausreichende Maßnahmen zur Pflege und Schutz der verbliebenen Bäume durch fachlich versiertes Personal ergriffen werden,“ so Uwe Barkowski, Vorsitzender der BIBA. Das gilt aus Sicht der BIBA auch hinsichtlich Qualität und Pflege der Ersatzpflanzungen.

Die Naturschützer machen sich darüber hinaus Sorgen um den Status des Naturdenkmals, wenn immer mehr alte Alleebäume der Säge zu Opfer fallen. Das sei besonders sensibel, da die Moltkebahn an der Sandhorster Allee sich im direkten Einzugsbereich des geplanten EDEKA-Marktes am Südeweg befindet. „Wenn das Naturdenkmal mangels altem Baumbestand gelöscht wird, gibt es kein Hindernis mehr, die Sandhorster Allee als Zubringerstraße auszubauen“ befürchtet Barkowski.

In dem Zusammenhang kritisiert die BIBA die Informationspolitik der Stadt. Es sei durchaus verständlich, dass nicht jede Baumfällung durch die politischen Gremien abgesegnet und in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden müssen. Bei einem Naturdenkmal in unmittelbarer Nähe des Bauvorhabens trage diese Art der extrem kurzfristigen Berichterstattung zu verschiedensten Spekulationen bei, da es dem gesamten Eindruck von Intransparenz im Verfahren zugeordnet wird, so Barkowki abschließend.


4. Sonntagsspaziergang

Die am 23.08.2015 anberaumte Müllsammelaktion der Baumschützer stand unter dem Motto „Ertappt, sauber bleiben!“ Dieses in Anspielung auf die Mauscheleien in Politik, Verwaltung und Wirtschaft im Zusammenhang mit der Standortfrage eines neuen Edeka-Supermarktes in Sandhorst. Die bei der Müllsammelaktion entstandenen Fotos lassen, was die Qualität angeht, leider etwas zu wünschen übrig. Der an diesem Sonntag gesammelte Müll rund um den Südeweg wurde natürlich ordentlich entsorgt!
 
  


5. Sonntagsspaziergang

Der 5. Sonntagsspaziergang am 30.08.2015 im Bereich des Südewegs war wieder einmal eine runde Sache. Wir radelten zur Moltkebahn, um zu sehen, was die Säge dort angerichtet hatte. Nachfolgend die Impressionen des Vormittages. Ein neues Transparent mit Fingerzeig in Richtung EDEKA und Politik wurde angebracht. Das eine Woche zuvor angebrachte Transparent war wohl von einem „Fan“ entwendet worden.

Um sich auch weiterhin gezielt für den kompletten Erhalt des Waldes stark machen zu können, wurde eine Verlängerung unserer Sonntagsaktionen für den kompletten September bei der Stadt beantragt und und die Genehmigung ihrerseits erteilt. Die Anwesenden waren sich einig, mit den BIBA-Aktionen so lange am Südeweg bzw. im Sandhorster Wald präsent zu sein, bis es zu einer Entscheidung gekommen ist – natürlich gegen Edeka in den Wald! Da die BIBA gerne weiterhin Transparente mit Symbolcharakter erstellt und anfertigt, wurde um die tatkräftige Unterstützung der BIBA-Mitglieder und der BIBA-Sympathisanten gebeten. Kreativität und Fantasie sind gefragt.


6. Sonntagsspaziergang

Trotz des gleichzeitig stattfindenden Festes der Kulturen trafen sich auch am Sonntag, den 06.09.2015, wieder engagierte Bürger in Sandhorst zum 6. Sonntagsspaziergang.

Trotz des widrigen Wetters ging es in den Wald; anschließend die obligatorische Stärkung mit Kaffee und Kuchen. Uwe Barkowski bedankte sich einmal mehr für die Unterstützung und für das Engagement der Anwesenden.

Anmerkung der BIBA-Redaktion: Wenn in den Berichten immer wieder von selbstgebackenem Kuchen die Rede ist, sollte nicht verschwiegen werden, dass kein Geringerer als Vorsitzender Uwe Barkowski als großes Backtalent sich in aller Regel dafür verantwortlich zeigt ... :-)


7. Sonntagsspaziergang

Am Mittwoch vor unserem Treffen am Sonntag, den 13.09.2015, hatte sich der Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtages u. a. ein Bild von dem Areal, dem Plangebiet für einen neuen Edeka-Markt am am Südeweg, gemacht. Wohl auch deshalb war die Resonanz unseres „Spaziergangs“ wieder erfreulich groß.

Gunnar Ott hielt einen Vortrag über die Entstehung Ostfrieslands und seiner Ortschaften. Er hob die Sandhorster Ehe als einzigen noch existierenden steinzeitlichen Gletscherbach hervor. Die Zuhörer erfreuten sich über Otts „Waldboden-Skizzen“ sowie über seine faszinierende Erzählweise. Es ging dann zu den drei alten und in Vergessenheit geratenen Bunkern im Sandhorster Wald, die mittlerweile als wilde Müllkippen dienen. Und schließlich stärkte sich die Gruppe natürlich wieder – wie immer - mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Der Verfasser bedankte sich wie immer für das Kommen bei den „Sonntagsspaziergängern“!
 
  


8. Sonntagsspaziergang

Auch wenn die Beweggründe für die Sonntagsspaziergänge alles andere als erfreulich sind, macht es vor allem den vielen „Stammgästen“ immer mehr Spaß, sich zu treffen, den Frust über eine drohende Bebauung am Südeweg zu teilen, sich auszutauschen, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Am Sonntag, den 20.09.2005 trafen wir uns zum 8. Mal nacheinander. Ein Erfolg: Es gab erste Diskussonen mit Spaziergängern und Interessensbekundungen von vorbeifahrenden Personen. Hier eine kleine bildliche Dokumentation. Unser eigens für den Petitionsausschuss angefertigtes Transparent existiert übrigens immer noch. Hatten wir sicherheitshalber immer wieder abgenommen. Sicher ist sicher!
 
  


9. Sonntagsspaziergang

Trotz der kurfristigen Absage des Biologen M. Bergmann fanden am Sonntag, den 27.09.2015, wieder viele Engagierte den Weg nach Sandhorst. Es herrschte Einigkeit, bis auf Weiteres an den Sonntagsspaziergängen festzuhalten. Es gelte weiterhin Akzente und Zeichen zu setzen – gegen einen Supermarkt an und in den Wald.

Testweise, so wurde vereinbart, sollten die Sonntagsspaziergänge ab Oktober erst um 14.00 Uhr anberaumt werden; möglicherweise sei der Nachmttagstermin ein besserer für den ein oder anderen. Auf jeden Fall sollten die Aktionen weitergeführt werden um zu verdeutlichen, dass man den Wald nicht so einfach einem Konsumtempel zu opfern bereit ist. Hier nun die Bildergalerie vom Sonntag.

 
  


10. Sonntagsspaziergang

Der 10. Sonntagsspaziergang am 04.10.2015 führte uns in das Renaturierungsgebiet Plaggenburger Wald. Um 1800 herum waren die Flächen trockengelegt und aufgeforstet worden. Jetzt ist es das Ziel, die ursprünglichen Bodenverhältnisse wiederherzustellen und einen Lebensraum für typische Tier- und Pflanzenarten der Moor- und Supfwälder zu schaffen.

Die Renaturierung dort erfolgt maßgeblich als Kompensationsmaßnahme für Eingriffe in Natur und Landschaft, die durch Bebauung bzw. Versiegelung im Stadtgebiet entstehen.

 
  


11. Sonntagsspaziergang

Vom Treffpunkt am Südeweg aus ging es am 11.10.2015 zum Nordmoorweg nach Walle; hier kämpft ein Anwohner seit über 10 Jahren dafür, dass bei den Mäharbeiten der Straßenseitenräume durch die Stadt behutsamer mit den die Straße säumenden Bäumen umgegangen wird. Zum einen konnten wir uns davon überzeugen, dass die Rinden einiger Bäume teilweise stark beschädigt worden sind, zum anderen, dass durch Erdabbrüche an den Seiten der Straße wohl tatsächlich zu breites und schweres Gerät benutzt worden ist – einhergehend mit einer Schädigung der Wurzelbereiche der Bäume.

 
  


12. Sonntagsspaziergang

Der 12. Sonntagsspaziergang am 18.10.2015 führte uns per Rad und zu Fuß in den Bereich der Sandhorster Ehe, wo die Arbeiten im Rahmen des 3. Bauabschnittes der naturnahen Umgstaltung der Sandhorster Ehe erfolgten und noch fortgesetzt werden. Der Verfasser bedankte sich wiederum bei den Sonntagsspaziergängern, die durch ihre Teilnahme ein klares Zeichen gegen den Bau eines Supermarktes am Südeweg setzten.
 
  


13. Sonntagsspaziergang

Am 25.10.2015 erkundeten wir das Waldstück hinter dem Panzergraben, den Bereich des Denkmals bis hin zu den Zäunen des alten Bundeswehrgeländes und bis zur Skagerakstraße. Auf unserem Spaziergang fielen uns zwei prächtigen Eichen auf. Diese Eichen befinden sich in einem guten Zustand, trotz älterer und sichbarer Narben bis in die Stammmitte hinein. Diese beiden Bäume verdeutlichen, wie stark die Natur manchmal ist - trotz schädigender Eingriffe des Menschen.

Während unseres Spazierganges wurde wieder Müll gesammelt und anschließend ordentlich entsorgt. Die Gruppe beschloss an diesem Sonntag bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen schließlich, die Spaziergänge wg. der Zeitumstellung wieder für 11.00 Uhr ab dem November anzuberaumen.
 
  


14. Sonntagsspaziergang

Am 01.11.2015 referierte Gunnar Ott vor Ort über die Zwangsarbeit hier im Sandhorster Wald während des 2.Weltkrieges. Die Zwangsarbeiter - bis zu 2000 namentlich erfasste Menschen aus ganz Europa - wurden im KZ Engerhafe gefangen gehalten. Im Sandhorster Wald wurden Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen gezwungen, die heute tlw. noch sichbaren Panzergräben auszuheben. Viele von ihnen starben hier bei der Ausführung der Arbeiten, während der anstrengenden Fußmärsche und im Lager in Engerhafe. Der Verfasser bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen.

Hierzu zwei Links:
http://www.gedenkstaette-kz-engerhafe.de/dokumentation.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Friesenwall_(Zweiter_Weltkrieg)


15. Sonntagsspaziergang

Am 15. Sonntagsspaziergang hatten wir Kaiserwetter. Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen, über den Südewg hin zur Robert-Koch-Straße in Sandhorst zu gehen. Jene Straße, in der bis zum Ende der 60er Jahre das alte Sandhorster BW Krankenhaus stand. Fast am Ende des Straßenverlaufes stehen noch zwei alte Bunker die neben den alten Bäumen stille Zeitzeugen längst vergessener Zeitenepochen sind.

Einer von ihnen dient als Fledermaus-Nistplatz und der andere Zeitzeuge in Beton ist zugemauert. Wir fragen uns, wie zwei Müllsäcke ins Innere des Fledermausbunkers gelangten. Für das Guck- und Flugloch sind die Müllsäcke eindeutig zu groß. Und wieder bewahrheitet sich in unserer Wegwerfgesellschaft, das es vielen einen Dreck schert, Hausmüll einfach der Natur zu überlassen.



16. Sonntagsspaziergang

Auch heute, Sonntag den 15. November haben wir dem Wetter trotzend, uns am Südeweg zum
16. Sonntagsspaziergang getroffen. Ich persönlich finde es bemerkenswert, das sich generell mehr als eine handvoll Menschen Sonntag für Sontag treffen, um denen sich mal mehr und mal weniger anderer Aktivisten(innen) scharen, um sich für die Sache, also gegen einen Supermarkt am Südeweg, versammeln. Seit nunmehr 16 Wochen begleite und leite ich diese Aktion der BIBA und der heute beschlossene Tenor lautet, wir trotzen dem Wetter und der EDEKA und machen uns für den Erhalt des kompletten Waldes weiterhin stark. Heute besichtigten wir ein Naturdenkmal in Wallinghausen, eine 24 Meter hohe Winterlinde, und stärkten uns ausnahmsweise nicht am Südeweg sondern gleich in Wallinghausen vor Ort und an einer wäremenden Feuerstelle.
 
  


17. Sonntagsspaziergang

Der 17. Sonntagsspaziergang war wieder eine runde Sache. Aufgrund von Informationen zog es den Teilnehmern diesmal wieder in Richtung Kaserne, wo der auf dem Kasernengelände befindliche Wald, der schon fast Urwaldcharakter Status genießt, dem Sandhorster Wald angegliedert werden könnte. Vom hörensagen her, vermuten wir das der Zaun verlegt werden soll. Impulsant, wie dort einige tote Eichen bombenfest im Boden noch verwurzelt gen Himmel ragen und weniges tote Gehölz auf dem Boden langsam vermodert.Es wäre wünschenswert und schön, wenn so eine mystische aber gleichfalls wunderschöne Waldlandschaft so erhalten bleiben kann, ohne das in dieser Naturschönheit von Menschenhand eingegriffen wird. Wärend des Spazierganges liefen den Teilnehmern auch Dammwild in mittelbarer Nähe über den Weg. Auch konnte man auf dem Kasernen Waldgelände einen Feldermausbunker sehen.  
  


18. Sonntagsspaziergang

Auch den 18. Sonntagsspaziergang haben wir vollbracht. Und es war definitiv wieder nicht der letzte aus der Reihe "Zeichen setzen gegen den Bau eines Supermarktes am Südeweg". Wir zeigen weiterhin Flagge und trotzen Wetter und Jahreszeit. Aus einer anfänglichen "ein Zeichen gegen die Willkür" von Politik- und Edeka-Interessen zu setzen, ist eine Art Gewohnheit und Pflicht geworden. Ich finde es nach wie vor eine runde Sache, dass sich Woche für Woche ein "harter Kern" gefunden hat, um nach wie vor auf das geplante Bauvorhaben hinzuweisen. Wir machen weiter, bis vom Petitionsausschuss eine Entscheidung gefällt worden ist. Vielleicht sogar solange bis die Planierraupen anrücken.
Wir haben Eindrücke aus einem der Bunker gewonnen, in denen Fledermäuse hausen. Ein Exemplar konnten wir versteckt in einem Schlafplatz entdecken.
 
  


19. Sonntagsspaziergang

Der 19. Sonntagsspaziergang am 06.12.2015 war, wie die vorherigen auch, wieder eine runde Sache. Das Wetter spielte wie so oft in der Vergangenheit ebenfalls mit, obwohl der Untergrund, auf dem gegangen wurde, phasenweise stark aufgeweicht oder auch kräftig nass war.  
  


20. Sonntagsspaziergang

Es ist vollbracht, auch der Jubiläumsspaziergang Nr. 20 (!) war ein voller Erfolg. Danke für dieses Durchhaltevermögen und diese Standfestigkeit für den kompletten Erhalt dieses Fleckchens Natur, das uns so ans Herz gewachsen ist. Politik und Wirtschaft (hier besonders in Richtung EDEKA) sollten sich ein Beispiel nehmen, wie wichtig Beharrlichkeit und Ausdauer für eine Sache sind. Fünf Monate jeden Sonntag sich an gleicher Stätte treffen, den Wald betreten mit Respekt und Würde ...  
  


21. Sonntagsspaziergang

Auch der 21. Sonntagsspaziergang am 4. Advent hatte seinen festen Platz in der Hierachie des stillen Protestes. Aus einer anfangs von vielen belächelten Aktion wurde eine feste Größe für uns Baumschützer. Immer wieder kommen neben den eingefleischten Aktivisten neugierige Protestler hinzu, die leider nicht immer wegen des Zeitaufwandes können. Bestätigen aber, das wir immer noch ankommen und vor allem wahrgenommen werden.  
  


22. Sonntagsspaziergang

Der 22. Sonntagsspaziergang fand direkt nach Weihnachten statt. Wieder waren begeisterte neue Gesichter vor Ort. Und wieder ging es in den Forst um den Südeweg und der Moltkebahn hin zu den Bunkern und dann zurück. Und wie schon in der Vergangenheit war es wieder eine runde Sache. Vielen Dank all jenen, die in den vergangenen 22 Wochen dabei waren und immer noch sind. Für 2015 war es der letzte dieser Reihe, und gleich im neuen Jahr geht es weiter.  
  


23. Sonntagsspaziergang

"Nur die Harten kommen in'n Garten" bzw. in'n Wald: Trotz eisiger Kälte am 3. Januar -vom Widerstand gegen einen Supermarkt am Südeweg und anschließendem Kaffeedurst getrieben- fanden sich die Bibas mal wieder zusammen und waren auch durch Blitzeis nicht zu bremsen. Es geht weiter im neuen Jahr 2016 und wir wünschen uns und Euch das Allerbeste, mit viel Optimismus und Durchhaltevermögen zum Schutz unseres Waldes als Lebensraum.  
  


24. Sonntagsspaziergang

Es war der 24. Sonntagsspaziergang und es waren wieder normale Temperaturen, bei denen sich die Bibas durch die Wildnis des Sandhorster Waldes schlugen. Neben einem offensichtlich extra angereisten Kormoran, der sich direkt an der Ehe postiert hatte, um non-verbal seine Sympathie mit den SpaziergängerInnen zum Erhalt des Waldes auszudrücken, entdeckten die SpaziergängerInnen mal wieder die Faszination der Langsamkeit. Danach gab's wie immer ein Befüllen der Aktiven mit Kaffee und Kuchen und dem gegenseitigen Bekenntnis, so lange weiter zu spazieren, bis das jetzige Verfahren gestoppt und ein neues eröffnet wird, dass den Anforderungen von Sachlichkeit und Transparenz genügt, weil dann der Markt am Südeweg keine Chance hat!  
  


25. Sonntagsspaziergang

Der Wald liebt Euch. Der 25. Spaziergang wurde bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt. Gunnar hatte sich in die unterirdische Wasseraderwelt eingearbeitet und der Kaffee schmeckte mal wieder überirdisch - zusammen mit Klaras Kuchen.  
  


26. Sonntagsspaziergang

Der 26. Sonntagsspaziergang stand ganz im Zeichen von Flüchtlingen und Migranten sowie deren Kinder. Und es war ein Riesenerfolg, diesen Menschen Ihre neue Heimat ein wenig näher zu bringen. Ca. 50 Personen trafen sich vor dem Auricher Kasernentor. Im Vorfeld wurde mit den Johannitern abgesprochen, wie und was geplant ist und war. So wurden diese Menschen von den Sonntagsspaziergängern vom Kasernentor abgeholt.

Zuvor hatten wir mehrere bildliche Hinweise, die zu einem Naschsachenschatz führten. Trotz des einsetzenden Tauwetters und somit Matsch und Wasserlachen, ließen sich alle Teilnehmer den Spaß nicht nehmen.Nachdem der Schatz gefunden und geteilt wurde, ging es Richtungs Ausgangspunkt, wo es -wie schon bei uns Sonntagsspaziergängern gewohnt- selbstgebackenen Kuchen oder Muffins und heiße Schokolade, Kaffee oder verschiedene Tees gab.

Zwar gab es trotz eines eingesprungenen Übersetzers kleinere sprachliche Barrieren, aber die funkelnden Augen sprachen dafür , dass es allen Beteiligten großen Spaß bereitete. An dieser Stelle DANKE an die fleißigen Helfershelfer für die Vorbereitungen und das Geleistete.


27. Sonntagsspaziergang

Beim 27. Sonntagsspaziergang führte Gunnar Ott durch die erstaunliche Entstehungsgeschichte der Buchstaben, der Kerbhölzer, auf denen man etwas hat und der Bedeutung von Buche, Birke, Kiefer und Eiche als Lebens- und Widerstandsbäume. Der Wald als Biotop und Holzlieferant hat unseren Wortschatz, unsere Kultur und Zivilisation mehr beeinflusst als uns bewußt ist.  
  


28. Sonntagsspaziergang

Efeu hat Heilungskräfte, Schwämme geben Zunder und obwohl es mehr Binsenwahrheiten als -weisheiten gab, war der Spaziergang weit davon entfernt "in die Binsen zu gehen". Gunnar und Gerald hatten eine Exkursion zum See am Königskeil geplant und führten die BIBAs auf dem Weg des zukünftigen kommunalen Radwegenetzes bis zum See im Staatsforst am Königskeil.

Am Wegesrand erläuterte Gunnar die unterschätzten Kräfte des unkaputtbaren Efeus, des Zunderschwammes, der ein Pilz ist und der sich an schwächelnden Bäumen ansiedelt. In der Vergangenheit hat er sowohl Zündstoff aus seinem Innern als auch Material z. B. für Taschen geliefert. Zum Schluss gings in die Binsen, die z. B. zu Sitzflächen und Rückenlehnen für Stühle verarbeitet wurden. Die traditionelle Verköstigung am Ende war redlich erwandert.
 
  


29. Sonntagsspaziergang

St. Valentin hat es nicht gut gemeint mit dem Wetter, aber die Bibas haben sich davon nicht abhalten lassen. Sie trotzten Wind, Schneeregen und der feuchten Kälte, die langsam die Hosenbeine hochkroch. Dicht gedrängt und zielstrebig steuerte man auf einen Unterstand zu, um den Ausführungen von Gunnar zu lauschen über die unglaubliche Reproduktionsfähigkeit des Waldes als Sauerstoffproduzent und CO2 - Speicher. Der Kuchen wurde diesmal mit Handschuhen verzehrt, die Kaffeetasse dient vor allem als Handwärmer.  
  


30. Sonntagsspaziergang

Gerald Fiene erläuterte die Pläne zum geplanten großräumigen Ausbau der Einmündung zum Südeweg, der angeblich nichts mit dem Edeka – Supermarkt zu tun hat.

Die 50 Bäume (nur die mit 80 cm Umfang in 1 m Höhe) sollen an der Einmündung direkt fallen sowie vor der Gärtnerei bis zur Ehequerung. Hier soll eine weitere Zufahrt für den neuen Parkplatz parallel zur Ehe entstehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sollen zahlreiche Bäume einer Fahrspurerweiterung und einem neu angelegten Fahrradweg weichen.

Es ist offensichtlich, dass die Anzahl der zu fällenden Bäume weit untertrieben sind und man getrost von der doppelten Zahl ausgehen kann. Außerdem wird zur Zeit nur über die Einmündung bis zur Lichtung gesprochen. Ab Ortschild Sandhorst wird dann in der zweiten Stufe neu "gezählt" werden.


31. Sonntagsspaziergang

Die letzte Woche war eine Zumutung für BaumschützerInnen mit illegal gefällten Bäumen an der Großen Mühlenwallstraße und in Extum/Rahe, zerstörten Wallhecken in Tannenhausen und einer gecrashten BIBA- Facebook- Seite.

Trotzdem lassen wir uns den Optimismus nicht nehmen und kämpfen weiter für den Erhalt des Waldes. Dieser zeigte sich von seiner schönsten Seite bei herrlichem Vorfrühlingswetter.
 
  


32. Sonntagsspaziergang

Ein Spaziergang mit hohem Unterhaltungsfaktor: Zu Beginn verschaffte sich ein älterer Sandhorster mit schlechten Manieren lautstark Luft und forderte "seinen" Supermarkt am Südeweg ein. Leider kam kein wirkliches Gespräch zustande, da der Besucher lautstärkemäßig nicht zu überbieten war. Mit vereinten Kräften und viel Geduld konnte der Passant dann zum geordneten Rückzug veranlasst werden.

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen Halbwahrheiten bzw. unrichtigen Informationen Sandhorster Bürger versorgt werden und diese kritiklos übernehmen und weitergeben.

Anschließend verschafften sich die Bibas Bewegung beim Müllsammeln auf der Route zum Neubaugebiet in der sog. Schlinge. Vier (!) Kannen Kaffee und 3 (!) Kuchen wurden noch überboten von einem weiteren Sandhorster Bürger der extra gekommen war, um sich für die Aktivitäten zum Erhalt des Waldes zu bedanken.



33. Sonntagsspaziergang

Zum 33. Sonntagsspaziergang am 13.3.2016 hatten die Bibas Besuch von einem ehemaligen Sandhorster Ortsbürgermeister, der sich nach kurzer Unterhaltung noch einmal über den aktuellen B-Plan informieren will. Seine "seriösen" Informationen stammten von Johann Bontjer, dass 10 Bäume gefällt werden müssten. Positiv anzumerken ist, dass Herr Groen zumindest ins Grübeln gekommen ist, auf Grund der Diskussion mit den Bibas.

Anschließend ging's wieder zum Müllsammeln unter dem Arbeitstitel "Dirty Handjob" mit kapitaler Ausbeute. Es war bereits das zweite Mal zum Wohle der BI-Kasse, die im Oktober über den Umweltgroschen des Landkreises aufgefüllt werden soll.

Danach gab es Kaffee und Kuchen und einen Bürger, der sich einfand, um die Bibas in ihren Aktivitäten zu bestärken.



34. Sonntagsspaziergang

20.03.2016 - Offizieller Frühlingsanfang: Der Frühling wurde angemessen begrüßt. Pünktlich zum Spaziergang kam die Sonne raus und ließ Frühlingsgefühle sprießen.

Karin führte uns zur August- Bremer- Eiche, gute 160 Jahre alt, unter der jedes Jahr zu Himmelfahrt der Auricher Männerchor ein Ständchen schmettert.

Auf dem Weg zum Kaffeebecher der BIBAs gab es wieder viel zu entdecken: Faszination Wald vor unserer Haustür!

 
  


35. Sonntagsspaziergang

Ostern 2016: Das Wetter war nicht gerade österlich gestimmt, aber das tat der Freude am Spaziergang keinen Abbruch.

Die Eiersuche gestaltete sich entsprechend feucht- fröhlich. Und es blieb mal wieder genügend Zeit, einigen der Mitbewohner zu Wasser und auf dem Trockenen einen Besuch abzustatten.

 
  


36. Sonntagsspaziergang

Diesmal wurde die Moltkebahn und die eventuelle Verlängerung der Sandhorster Allee bis zum Schoolpad in Augenschein genommen. Bislang nur Gerüchte ... aber wert, im Hinterkopf zu behalten.

Supermarkt - Gewerbegebiet - Ausbau Südeweg - Abriss des Naturdenkmals - Ausbau Sandhorster Allee - Durchstich bis zum Schoolpad quer durch die Meeden - fertig ist die Ostumgehung. Der schlechte Zustand der alten Buchen an der Moltkebahn läßt viel Raum für Spekulationen ...

 
  


37. Sonntagsspaziergang

Der 37. Sonntagsspaziergang am 10. April führte uns an die Ehe, wo sie die Emder Straße quert. Dort soll auch die Trasse der B 210n auf einem Damm von ca. 11 m Höhe Straße und Ehe kreuzen. Letztere soll dafür verlegt und begradigt werden, um eine Schleife zu sparen nach dem Prinzip "dem Ingenör ist nix zu schwör". Und natürliche Flussläufe schon mal gar nicht.

Die Brücke ist kaum vom Auto aus kaum wahrnehmbar, ebenso wenig wie die idyllische Landschaft, die sich dahinter auftut. Es handelt sich um eine kleine Auenlandschaft zwischen zwei Flüssen, der Sandhorster und Westerfelder Ehe u.a. mit Schwertlinien, die unter Schutz stehen. Die Überflutungsflächen, der überwachsene Pfad, die Dämme, geben dem Gebiet eine Vielfältigkeit auf kleinstem Raum. Dieses Gebiet zu erhalten sollte ein weiterer Grund sein, die B 210n zu verhindern.



38. Sonntagsspaziergang

Ein Frische-Luft-Erlebnis besonderer Art: An diesem Sonntag gab's Sonne, Schauer, kalter Wind - typisches Aprilwetter eben. Die Bibas probierten die Neuanschaffungen der Müllpicker und übten beim Sammeln den aufrechten Gang. Ansonsten gabs wieder viel zu sehen: ausgebuddelte Grenzsteine und von der Natur in Arbeit befindliche Vergänglichkeit.

 
  


39. Sonntagsspaziergang

Der letzte Sonntag hatte es mal wieder in sich. Der April hat nochmal mit aller Konsequenz gezeigt, was er wettermäßig so drauf hat: Regen, Hagel, Sonne, Windböen.

Die Bibas schreckte das nicht ab sondern sie inspizierten die Buche, die mit Ansage gefällt worden war; gutachterlich geprüft und von der unteren Naturschutzbehörde abgesegnet wegen eines fortschreitenden Verfalls durch den Brandkrustenpilz.

Die Inausgenscheinnahme bestätigte leider die Diagnose und lieferte den Grund eines tiefen Bedauerns über das Ende einer einstmals imposanten Buche.

Anschließend schlugen sich die Bibas off-road in die Büsche und staunten einmal mehr wie vielfältig sich der Wald auf engstem Raum darstellt. Nur ein Sprung über den Graben und schon ist man buchstäblich in einer anderen Welt.



40. Sonntagsspaziergang

Der 1. Mai zeigte sich von seiner besten Seite. Die BIBAs spazierten daher diesmal vertikal statt horizontal, nämlich den Baum hinauf, der geschmückt wurde. Natürlich fehlte auch eine Aussage nicht "Natur stört hier nur", um auf die geplante Zerstörung hinzuweisen.

Am Boden gabs dann auch noch eine große Überraschung mit dem Fund einer 30 mm Patrone aus dem 2. Weltkrieg, die auf Grund ihrer Maße von einer MK 108 abgefeuert wurde, und zwar von einem Jagdflugzeug aus. Das zeigt die Geschichtsträchtigkeit dieses Waldstückes und gehört bewahrt!

 
  


41. Sonntagsspaziergang

Am 8. Mai als Ende des 2. Weltkrieges passte der Ort des Treffens im Sandhorster Wald aus historischen Gründen besonders gut, hatten wir doch in der Woche zuvor noch eine Patronenhülse aus dem 2. Weltkrieg dort gefunden.

Das Wetter war bilderbuchmäßig und die BIBAs hatten sich einen entfernteren Ausläufer des Sandhorster Waldes ausgesucht. Ausgehend von der Spekendorfer Straße erkundeten sie das Gelände Richtung Middels.

Eine echte Herausforderung bei den Temperaturen - aber einfach perfekt. Vor allem die abwechslungsreichen Formationen des Waldes aber auch der Teilnehmer begeisterten ... ;-)

 
  


42. Sonntagsspaziergang

Irgendwie hatte sich das Wetter an diesem Pfingstsonntag im Datum geirrt. Es waren eher die Eisheiligen, die uns eisige Temperaturen, Regenschauer und zwischendurch etwas Sonne bescherten und so gar nicht zu dem frühlingshaften Wald passten.

Die mitgeführten Sonnenbrillen waren reiner Zweckoptimismus. Natürlich ließen sich die Spaziergänger*innen nicht abhalten, den obligatorischen Spaziergang zu machen. Diesmal ging es in einen Teil, der viel alten Baumbestand aufzuweisen hat.

Eine eher traurige Entdeckung waren die Reste einer Hütte aus Plastikplanen, deren Gerüst brutal zwischen den Bäumen befestigt war unter offensichtlicher Zuhilfenahme von Akkuschrauber, Axt und Handtacker. Entfernt wurde zunächst von den Bäumen nur das, was mit bloßen Händen möglich war. Nächste Woche soll der Rest mit den entsprechenden Werkzeug erledigt werden.

 
  


43. Sonntagsspaziergang

Bei schönstem Wetter machten sich die BIBAs mit Akkuschrauber, Hammer und Schraubendreher auf zu den Überresten der Hütte, die in der Vorwoche entdeckt worden war. Die Bäume wurden soweit wie möglich von Plastik, Schrauben und Nägeln entfernt. Danach wurde Gilas Geburtstag gefeiert, die sich auf diesem Wege herzlichst bedankt.

 
  

 
 


 
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Letzte Aktualisierung: 15.09.2015
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